topimage
Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen
Logo FSG
Facebook

Über 20.000 Unterschriften gegen 12-Stunden-Tag

Parlamentsparteien zur Stellungnahme eingeladen, keine Antwort von ÖVP und NEOS

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) hat im Sommer 2017 die Aktion "12-Stunden-Tag? So nicht!" gestartet. Innerhalb weniger Wochen haben BetriebsrätInnen der GPA-djp über 20.000 Unterschriften gesammelt. Die Beschäftigten haben sich mit ihrer Unterschrift gegen die Einführung eines generellen 12-Stunden-Tages, für mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit, für die leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche und weitere Schritte zur Arbeitszeitverkürzung ausgesprochen.

Die GPA-djp hat die Parteivorsitzenden der Parlamentsparteien um Stellungnahme zu diesen für ArbeitnehmerInnen zentralen Anliegen ersucht. SPÖ, FPÖ und Grüne haben geantwortet. Keine Stellungnahmen erhielten wir, trotz der Einräumung einer Nachfrist, von ÖVP und NEOS.

Auf die Frage „Plant Ihre Partei eine Initiative zur Ausdehnung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden?“ kamen von der SPÖ, der FPÖ und den Grünen klare Absagen.

Auf die Frage „Befürwortet Ihre Partei eine leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche?“ kam von der SPÖ, der FPÖ und den Grünen Zustimmung.

Weitere Schritte zur Verkürzung der Arbeitszeit werden von der SPÖ und den Grünen unterstützt, für die FPÖ ist die Verkürzung der Arbeitszeit der „falsche Weg“.

Die Antworten im Detail gibt es unter:
>>
www.gpa-djp.at/12-stunden-tag

Artikel weiterempfehlen

Teilen |