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Filmtipp: "Die göttliche Ordnung"

Wie Frauen zu ihrem Wahlrecht kamen ...

Als vorletztes Land in Europa führte die Schweiz erst 1971 das Frauenwahlrecht ein, 53 Jahre nach Österreich und 26 Jahre nach Frankreich. In Liechtenstein sollte es noch 13 Jahre dauern.

Bei der zuvor durchgeführten Abstimmung über die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz stimmten mehr als ein Drittel der Bürger dagegen, zwei Drittel dafür. Jetzt lief eine Komödie darüber in den österreichischen Kinos an.

Filmtipp: „Die göttliche Ordnung“

In einem beschaulichen schweizerischen Bergdorf im Jahr 1971: Die Hausfrau und Mutter Nora möchte wieder arbeiten gehen. Ihr Ehemann verbietet es ihr. Was er laut Gesetz auch darf, denn in der Schweiz dürfen müssen sich Frauen laut Ehegesetz um den Haushalt kümmern. Und Frauen dürfen nach wie vor nicht an Wahlen teilnehmen. In dem Dorf ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 1968er-Bewegung zu spüren. Ganz im Gegenteil: Es herrscht die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine Sünde gegen die Natur und schlichtweg gegen die göttliche Ordnung.

Da erwacht der Widerstand in Nora.

Als sich Nora aktiv für das Frauenstimmrecht einsetzt und zu einem Streik aufruft, gerät der Dorf- und Familienfrieden gehörig ins Wanken.

In der Komödie „Die göttliche Ordnung“ geht es um den Kampf für Gleichberechtigung und die Einführung des Schweizer Frauenwahlrechts, chauvinistische Vorurteile treffen auf echte Frauen-Solidarität.

>> Link zu Trailer (ThimFilm)

>> Link zu Kinoprogramm (Skip)

>> Entwicklung des Wahlrechts in Österreich

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