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Equal Pension Day: Frauen bekommen 43 Prozent weniger Pension als Männer.

"Nicht vergessen, wer für diese Ungerechtigkeit verantwortlich ist!"

Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha weist darauf hin, dass es die Auswirkungen der ÖVP-FPÖ Pensionsreform von 2003 sind, die Frauen in die Altersarmut treiben.

Der "Equal Pension Day" am 27. Juli 2017 ist jender Tag, an dem die durchschnittliche Männer-Jahrespension in Österreich so hoch ist, wie sie für Frauen erst am 31. Dezember sein wird. Er zeigt auch die gravierendsten Auswirkungen der Pensionskürzungsreform von Schwarz und Blau.

Das war damals so – das ist auch heute noch so

Der damals beschlossene längere Durchrechnungszeitraum hat besiegelt, dass immer mehr Frauen heute immer weniger Pension bekommen. Blecha: „Diese Ungerechtigkeit belegt deutlich, was ÖVP und FPÖ unter so genannten Pensionsreformen verstehen. Sie bedeuten nichts anderes als massive Pensionskürzungen. Das war damals so – das ist auch heute noch so.“

„Was will Kurz da noch weiter kürzen?“

Der PVÖ-Präsident erinnert in diesem Zusammenhang an Wortmeldungen von Kurz und Schelling, die immer wieder weitere Pensionsreformen fordern. „Besonders zynisch“, so Blecha, „sind Aussagen wie jene des seinerzeitigen JVP-Obmanns Sebastian Kurz, dass laufende Pensionsanpassungen zur Abgeltung der Teuerung eine ,Ausbeutung‘ der Gesellschaft darstellen.“ Die Fakten sind: Eine durchschnittliche Frauenpension liegt mit 982 Euro monatlich deutlich unter der Armutsgrenze. Blecha: „Was will Kurz da noch weiter kürzen?“

Blecha abschließend: „Die Österreicher – und vor allem die Österreicherinnen – dürfen und werden nicht vergessen, wer sie in die Altersarmut getrieben hat!“

>> ÖGB/Renate Anderl: Einkommensschere wird zur Pensionsfalle

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